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Angst

Wenn mich heute jemand fragen würde, wovor ich Angst habe, so würde ich nicht Antworten.

Nicht weil ich es nicht wüsste, sondern aus Angst davor es laut zu sagen. Aus Angst, diese Angst damit greifbar zu machen. Zu etwas realem zu machen.

Aus angst vor den Konsequenzen meiner Worte.

So oft dacht ich daran, wie schön es wär zu Sterben und alles hinter sich zu lassen.

Doch jetzt, da dieser Tag so greifbar nah mir wirkt, fühl ich nicht mehr als bloße Angst.

Ist es das, was ein Mensch fühlt in seinen letzten Atemzügen? Die pure unmenschliche Angst vor dem Sterben?

Ich will den Wind wieder auf meiner Haut fühlen könn, möcht die Vögel weiter singen hören. Möcht noch so oft, nicht nur einmal noch, den Schnee auf meiner Haut fühlen. Den Geruch von nassen Gras riechen und die frische Luft schmecken, wenn sie meine Lungen ausfüllt.

Ich möcht in 30 Jahren diesen Eintrag hier finden und darüber Lachen wie töricht ich war zu Glauben das mein Leben so früh würd enden.

Wir haben heute den 19.Juli. 2009. In 30-Jahren würden wir den 19-Juli-2039 schreiben und ich wäre 51 Jahre alt.

Ich möchte so gerne meine Kinder, wenn ich durch Glück doch mal welche habe, aufwachsen sehen so wie alle Eltern.

Ich möchte die schweren Zeiten mit ihnen teilen, die Streitereien und die Tage an denen wir eine Familie sind.

Doch trotzdem ist da diese unumgängliche Angst die mir sagt, das es soweit nie kommen wird.

Das es früher vorbei sein wird, als es mir lieb ist.

Und so das so sein sollte, Gott bewahre, und jemand dieses hier findet. So sei dir gewiss, ich wollte nicht Sterben. 

Mein Leben mag sich von einem 'normalen' weit unterscheiden. Doch nichtsdestotrotz ist es mein Leben und jedes Leben ist es Wert das man es lebt. Solange man Hoffnung hat.

Und ich hoffe darauf, bete inständigst darum, dass mein Gefühl mich trügen möge und diese Zeilen nicht meine letzten sind.

Auf das noch viele Jahre folgen mögen und seien sie auch nur eine Talfahrt.

Ich liebe meine Brüder, meine Mutter und auch meinen Vater kann ich nicht Hassen. Ich liebe meine Haustiere und meine Freunde und bin so dankbar, sie zu haben.

Und ich liebe ihn, Fido, mehr als tausend Worte und so sehr ich mir wünsche wieder bei ihm sein zu können, so ist es doch noch zu früh.

Ich will mein Leben noch nicht verlieren. Er soll stolz auf mich sein können, wenn wir uns wiedersehen.

Mein Herz gehört ihm, hat es immer schon und wenn meine Zeit dann kommt, kann ich nur hoffen das ich dann zu ihm komme.

Auf das uns die Ewigkeit verbinde, wenn uns ein Leben nicht vergönnt war.

Ich bin dankbar für die Zeit die wir hatten, doch in meinen Erinnerungen wirkt sie wie ein Wimpernschlag. Viel zu kurz. Und so mehr Zeit verrinnt, so schwächer werden die Erinnerungen und ich zweifle manchmal an ihrer Echtheit.

Doch genug der Worte, die Nacht wird zeigen ob mir eine Zukunft vergönnt ist oder nicht.

Mir bleibt nur mehr das Hoffen und die Angst!

19.7.09 18:38
 


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